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Welt der Atome

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hier? Vom Schienbein zur Prozentzahl machen wir einen riesigen Sprung. Wir machen im wahrsten Sinn einen Quantensprung.In Ihrem Alltag bewegen Sie sich – so nehme ich zumindest einmal an – in der Welt von Sir Isaac Newton, einem der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten. Die Welt Newtons setzt sich in erster Linie mit dem auseinander, was Sie sehen oder berühren können. Sie bewegen sich also in der Welt der Materie, sehen verschiedene Gegenstände und können deren Form sowie Oberflächenbeschaffenheit ertasten.Aber Sie leben nicht nur in Newtons Welt. In Tat und Wahrheit leben Sie ganz intensiv auch in der Welt von Albert Einstein, ebenfalls einem der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten. Die Welt Einsteins ist die Welt des Unsichtbaren, die Welt der Energie. Keine Angst, ich drifte nicht in die Welt der Esoterik oder des New Age ab. Obwohl inzwischen viel des dort vermittelten Wissens – endlich – auch wissenschaftlich nachgewiesen worden ist...Nehmen wir das Handy. Sie schreiben ein SMS an Ihren Kollegen, der gerade irgendwo unterwegs ist. Sie drücken auf senden, und schwupps! Ein paar Sekunden später kann der Kollege Ihre Worte lesen, wo immer er sich gerade befindet. Magie? Zauberei? Nein. Haben Sie gesehen, dass irgendwo aus dem Handy ein Zettelchen mit Ihrer Botschaft rauskam und davon flog? Nein. Und doch ist die Information irgendwie, unsichtbar für Ihre Augen, ungreifbar für Ihre Hände, auf das Handy des Kollegen gelangt. Also doch Zauberei? Natürlich nicht. Ihre Botschaft ist lediglich in ein Wellenmuster umgewandelt worden und in Form einer bestimmten Frequenz unglaublich schnell zum Handy Ihres Kollegen gesendet worden, wie das beim Radio oder Fernsehen ebenfalls der Fall ist. Was aber ist ein Wellenmuster? Nichts anderes als Energie.Oder wenn Sie zuhause Musik hören oder draussen den Geräuschen der Natur lauschen: Sehen sie dann die Töne und Geräusche? Können Sie sie berühren? Nein. Geräusche wie Musik sind Schallwellen. Und das ist nichts anderes als Energie, halt mit einer anderen Frequenz als die SMS, die sie mit Ihrem Handy gesendet haben.Oder Sie lesen diesen Artikel. Was denken Sie, wie die Buchstaben, Wörter und Sätze vom Bildschirm zu Ihren Augen gelangen? Sehen Sie wie die Wörter aus dem Bildschirm zu Ihren Augen hüpfen, dort durch die Hornhaut in Ihre Augen eindringen und die Nervenzellen auf Ihrer Netzhaut aktivieren? Nein. Die Information wird via elektromagnetische Wellen übertragen. Was nichts anderes ist als Energie, halt mit einer anderen Frequenz als eine SMS oder ein Geräusch.Gehen wir nun zurück in die Tiefe des Körpers, zu seinem Grund-Baustein, den Atomen. Sie sind die Basiseinheiten, die Ihren Körper zu dem machen, wie Sie ihn jeden Morgen im Spiegel sehen. Atome sind nicht gerne alleine, sondern tun sich zusammen und bilden Moleküle. Verschiedene Moleküle tun sich wieder zusammen und bilden eine Zelle. Die Zellen tun sich schliesslich wieder zusammen, bis ein Gewebe entsteht wie zum Beispiel die Muskeln, die Knochen oder die Haut. So geht das weiter, bis der Körper entsteht, den Sie tagein tagaus spüren und erleben können.Atome sind so klein, dass Sie sie mit blossem Auge nicht sehen können. Erst wenn sie sich massenweise zusammentun, sehen wir sie. Allein in einem Zuckerwürfel hat es bereits 1022 Atome. Das sind Zehntausend Milliarden Milliarden Atome. Je nachdem, welche Atome sich zusammen tun und wie sie sich untereinander organisieren, erkennen wir sie als Stuhl, Tisch, Stein, als eine bestimmte Pflanze, ein Tier, oder als Menschen. Atome selber bestehen aus einem Kern und einer Hülle. Die Hülle wird von den so genannten Elektronen gebildet. Das sind Elementarteilchen. Sie sind so klein und fliegen so schnell um den Kern herum, dass man sie nur unscharf wahrnimmt. Sie können sich so etwas wie eine Dunstwolke um den Kern herum vorstellen.Wenn Sie nun durch die Dunstwolke ins Innere des Atoms fliegen sehen Sie:Nichts. Nichts als einen grossen leeren Raum. Damit Sie ein Bild von der Grösse dieses Raumes bekommen: Nehmen Sie einen Tennisball und den Kopf einer Stecknadel. Das entspricht in etwa dem Grössenvergleich zwischen Atomkern und Elektronen in der Wolkenhülle. Nur: Jetzt stimmt die Distanz zwischen den beiden noch nicht. Stellen Sie sich vor, Sie stehen in Luzern auf der Kappelbrücke und halten den Tennisball in der Hand. Im Hintergrund erhebt sich in der Ferne der Pilatus. Können Sie den Kopf der Stecknadel dort oben sehen? Wohl kaum. Dieser immense Raum dazwischen macht 99.99% unseres Körpers aus. Das, was wir landläufig als Materie bezeichnen, der Atomkern und die Elektronenhülle, macht also wirklich nur 0.01% aus.Und jetzt kommt das grosse Aber: Dieser Raum ist nicht leer!!! Nur weil man dort nichts sieht, heisst das nicht, dass dort nichts ist. Es ist wie bei der Musik oder beim SMS senden. Wir sehen nichts, und doch passiert etwas. Was dort passiert, darüber berichte ich Dir im nächsten Reisebericht.

Erinnern Sie sich noch, als Sie das letzte Mal das Schienbein angeschlagen hatten? Tat ganz schön weh, oder?! Das hat damit zu tun, dass es in der Knochenhaut nur so von Nerven wimmelt. Da das Schienbein nicht von Muskeln geschützt wird, wie das bei den meisten Knochen der Fall ist, tut es hier besonders weh.Doch Ihr Körper ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit und Realität. Die Materie Ihres Körpers macht höchstens 0.01% von dem aus, was Sie als Mensch sind. Wovon spreche ich

Der Wechsel von Newton zu Einstein (15.2.12)

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